Student rettet Teile von Utah

Der Süden von Utah gehört für mich zu den aufregendsten Landschaften der USA, wenn nicht der Welt. Die Region ist allerdings nicht nur vollgepackt mit echten Naturwundern, sondern auch mit großen Vorkommen an Naturschätzen, unter anderem an Uran. Deshalb gibt es seit Jahrzehnten ein zähes Ringen zwischen Landschaftsschutz und Minenunternehmen. Zwar wurden bereits mittlerweile weltbekannte Naturparks wie der Arches National Park ausgewiesen, doch die Zukunft vieler Flächen ist noch offen. In einem letzten Akt der Barberei hat die Bush-Regierung nun kurzfristig große Flächen in Süd-Utah zur Versteigerung und damit zur Ausbeutung der Ressourcen durch große Companies freigegeben. Noch ehe sich Widerstand formieren konnte, wurden die Versteigerungen angesetzt und durchgezogen. Der Student Tim DeChristopher besuchte die Landauktion, um dort gegen die Versteigerung zu protestieren, änderte dann aber spontan seinen Plan: Einmal als potenzieller Bieter registriert, bot er einfach mit. Zwar wurde er noch während der Auktion verhaftet, zuvor schaffte er es jedoch, Besitzer von 22500 Morgen Land rund um die beiden benachbarten Nationalparks Arches und Canyonlands zu werden. 1,7 Mio. Dollar hat er eingesetzt, natürlich ohne einen Cent in der Tasche. Heute muss der Student 45000 Dollar Anzahlung leisten, was dank zahlreicher Spenden möglich ist. Mehr Infos zu der Aktion verrät der 27-Jährige in einem Interview mit Amy Goodman von Democracy Now (darin auch ein Statement von Robert Redford):

No comments yet.

Hinterlasse eine Antwort


*