Zwei Dinge aus den beiden letzten Tagen, wo ich denke, das kann jetzt aber nicht wahr sein.
Gestern habe ich festgestellt: Das mit weitem Abstand teuerste Kinderfahrrad, es kommt von einer deutschen Firma (puky.de), wird doch tatsächlich ohne Fahrradstütze ausgeliefert! Die können Sie für knapp 5 Euro nachbestellen. Immerhin ist eine Klingel dran, dafür muss man dann schon dankbar sein. Und meine Tochter soll das Rad jetzt einfach auf den Boden werfen oder was?
Gerade versuche ich, ein sauteures Türreck einer bekannten Markenfirma (alex.de) anzubringen, und muss feststellen, dass die mitgelieferten Schrauben nicht nur zu keinem meiner zehn Kreuzschraubendreher kompatibel, sondern auch nach einigen Umdrehungen total rundgedreht sind, und zwar nach beiden Seiten. Das ist Totalschrott, der da mitgeliefert wird. (Und wenn es dann mit eigenen Schrauben angebracht ist, stellt man fest, dass es sich gar nicht arretieren lässt. Schon mal Klimmzüge an einem Reck gemacht, das sich mitdreht? Brauchen wir zwar nicht dafür, aber trotzdem.)
Muss das sein?
Ich verstehe ja, dass man sparen muss, ich muss das auch. Aber deswegen den Kunden als Vollidioten zu betrachten und das eigene Produkt (und damit die eigene Marke) zu versauen, das kann ich nicht nachvollziehen. Das ist so, als wenn ich meine Texte ohne Satzzeichen abliefern würde. Tja, liebe Redaktion, der Kostendruck, die Konkurrenz, you know.






