Seit 2007 arbeite ich hin und wieder an einer deutschen Website über den Jazzgitarristen Wes Montgomery, von dem nicht wenige behaupten, er sei der beste und einflussreichste Jazzgitarrist aller Zeiten. Wie auch immer — der April war der bislang beste Monat für die Seite. Wenn ich Google Analytics trauen kann, hatte wesmontgomery.de im April rund 1000 Seitenzugriffe. Das ist nicht viel, aber für so eine Orchideenseite ganz ordentlich. Maßgeblichen Anteil an dem Aufschwung hatte ein Artikel über Wes Montgomerys Gitarren, den der Wes-Experte Oliver Dunskus geschrieben hat. Bemerkenswert ist übrigens auch die Verweildauer auf der Seite: 3,35 Min. Das ist vergleichsweise viel und zeigt, dass wer auf die Seite kommt, sich auch für die Inhalte interessiert (und sich nicht nur einfach bei Google verklickt hat).
Bireli Lagrene und Sylvain Luc – Summertime
Im vergangenen Jahr hatte ich die Gelegenheit, die französischen Gitarristen Bireli Lagrene und Sylvain Luc im Rolf-Liebermann-Saal des NDR zu sehen, und bereits das war eine Offenbarung. Leider sind diese Konzerte alle durch Abos ausgebucht, und das Publikum besitzt die Abos schon mindestens ein halbes Jahrhundert, was in etwa die Alters- und Interessenstruktur widerspiegelt. Kurz: Der Funken beim Publikum sprang nicht wirklich über, und eine Anerkennung für die gitarristische Weltklasseleistung der beiden hätte eigentlich anders aussehen müssen. Aber gut, geschenkt.
Dass Bireli Lagrene ein Wahnsinns-Gitarrist ist, braucht man niemand halbwegs Interessiertem mehr erzählen. Wie gut er wirklich ist, merkt man aber erst, wenn er die akustische Gitarre spielt, und das auch noch im Duett. Die Aufnahmen, die er vor einigen Jahren mit Vic Juris gemacht hat, sind hier ebenso zu nennen wie jene mit dem Basken Sylvain Luc. “Summertime”, die aktuelle CD der beiden, ist nämlich bereits die zweite des Duos. Und wer die erste verpasst hat, dem sei diese wirklich ans Herz gelegt. So viel Spielfreude, Virtuosität und Musikalität (sorry für die altmodischen Begriffe, aber anders mag ich es auch nicht sagen) auf einem Haufen, das ist schon selten. Allein die Tatsache, dass sie das ausgelutschte Summertime so frisch und neu interpretieren, zeigt, dass Lagrene und Luc zu jener Spezies gehören, die auch aus “Hänschen Klein” oder “Cheri Cheri Lady” ein musikalisches Erlebnis machen könnten, und das auch noch auf Zuruf.
CD-Tipp: Duo Archtop Guitar
Traditionelle Jazzgitarre zu spielen ist nix, womit man Massen bewegen kann, und die Zahl der professionellen oder semiprofessionellen Spieler ist in Deutschland überschaubar. Schon seit einigen Jahren haben sich die interessierten Kreise jedoch im Internet gefunden, und zwar auf der Seite www.archtop-germany.de von Andreas Polte. Hier kann man lernen, dass es bei uns wirklich ganz hervorragende Gitarristen gibt, die mit ihren Archtops — darunter versteht man die dicken Jazzgitarren mit den gewölbten Decken — ganz fantastische Musik machen können. Einen ersten Überblick gab vor zwei Jahren der Sampler “Solo Archtop Guitar”, herausgegeben von Archtop Germany. Jetzt folgt der zweite konsequente Schritt: Gerade ist “Duo Archtop Guitar” erschienen, eine CD mit (ach was!) Duoaufnahmen deutscher Jazzgitarristen. Die kostet inkl. Versand 17 Euro und lohnt den Kauf definitiv. Ein toller Querschnitt durch die heimische Szene, wobei sich auch unbekannte Ausländer wie John Abercrombie und John Stowell daruntergemischt haben. Bestellt werden kann die CD über Archtop Germany.
50 Jahre Bossa Nova: Die 10 besten Alben
In den letzten Wochen konnte man dem 50. Geburtstag der Bossa Nova ja kaum entgehen. Folgende Liste der — wie ich meine — zehn besten Alben der Bossa Nova habe ich schon lange herumliegen, aber jetzt komme ich auch dazu, sie zu posten. Manchmal dauert es etwas länger. Aber jetzt geht es auch schon los:
Joao Gilberto – Chega de Saudade (1959)
Dies ist die Platte, mit der alles anfing, die Geburtsstunde der Bossa Nova. Die Single “Chega de Saudade” machte den Interpreten Joao Gilberto berühmt. Und mit ihm den Komponisten, Antonio Carlos Jobim. Alles, was die Bossa Nova ausmacht, ist hier bereits zu hören. Ein Album, das nicht nur wegen seiner historischen Bedeutung an den Anfang der Liste gehört, sondern auch aufgrund der musikalischen Kleinode, die das Herz weit machen.
Stan Getz / Joao Gilberto feat. A.C. Jobim – Getz / Gilberto (1963)
Nun gut, das Mädchen vom Ipanemastrand, man mag es nicht mehr wirklich hören. Wenn man dieses Album, das den Bossa-Nova-Virus über die ganze Welt verbreitete, mit halbwegs frischen Ohren wieder einmal hört, dann weiß man auch wieder, warum es so berühmt ist. Es ist einfach ein tolles Album, Punkt. Astrud Gilberto durfte auf dieser Platte übrigens nur singen, weil Ehemann Joao die englischen Texte überhaupt nicht über die Zunge bekam.
Bossa Nova at Carnegie Hall (1962)
Ein vor allem historisch interessantes Dokument: Zum ersten Mal spielten die wichtigsten Musiker der Bossa Nova in den USA. Alles klingt noch ein wenig ungeschliffen, die Tonqualität ist nicht berauschend, aber wer Bossa Nova hören möchte, bevor die Amis auf den Zug aufsprangen, hat hier die beste Gelegenheit.
Milton Banana Trio – Balançando (1966)
Ich weiß nur sehr wenig über dieses Album, aber es ist eine Perle der frühen Jahre der Bossa Nova. Der Schlagzeuger Milton Banana ist auf fast allen wichtigen Bossa-Nova-Aufnahmen der Zeit zu hören und hat mit seiner Art zu spielen den Sound von Joao Gilberto und anderen wesentlich mitgeprägt. Hier ist er im Trio mit Bass (Mario) und Piano (Cid) zu hören. Die einzelnen Stücke sind nicht länger als je 2.xx Minuten, sind in sich geschlossene kleine Kunstwerke und versprühen eine unglaubliche Energie. Von allen Milton-Banana-Platten, die ich kenne, ist diese die absolut beste.
Antonio Carlos Jobim – The Composer of Desafinado Plays (1963)
Es ist kaum zu glauben, aber erst 1963 veröffentlicht Tom Jobim seine erste Platte unter eigenem Namen. Mit seinen Streicherarrangements wirkt die Platte heute weit weniger frisch und zeitlos als die Alben, die andere mit seinen Songs in kleinen Ensembles aufnahmen. Aber auch dies hier ist Jobim, und deshalb gehört es auf die Liste.
Joao Gilberto – Amoroso (1977)
Die Pianistin Eliane Elias ist eine der weltweit besten und renommiertesten Bossa-Nova-Interpreten, und wenn sie sagt, dies sei die beste Bossa-Nova-Scheibe aller Zeiten, dann hat das Gewicht. Ich weiß nicht, ob es wirklich so ist, aber sie gehört auf jeden Fall in die Top Ten! Nicht zuletzt als Beispiel für die Entwicklung des Stils in den 1970er Jahren.
Antonio Carlos Jobim & Luiz Bonfa – Black Orpheus (1959)
Noch vor der Geburt der Bossa Nova komponierten Jobim und Luiz Bonfa die Musik für diese Oper (Orfeu da Conceição) von Vinicius de Moraes, dem legendären Dichter, Songtexter, Diplomat, Trinker und Weggefährten Jobims. Der darauf basierende, 1959 gedrehte Film “Orfeu Negro / Black Orpheus” wurde nicht zuletzt wegen seines Soundtracks weltberühmt. Mit “Manha de Carneval” und “A felicidade” enthält er tausendfach interpretierte Songklassiker.
Astrud Gilberto & Walter Wanderley – A Certain Smile, A Certain Sadness (1966)
Die Rolle, die Astrud Gilberto innerhalb der Bossa Nova spielte, wurde immer mit viel Misstrauen beobachtet. Ihr Einstieg als Ehefrau von Star Joao erschien vielen allzu leicht. Doch auf ihren eigenen Alben zeigt sie, dass sie den Spirit der brasilianischen Musik ganz wunderbar repräsentiert — auf dieser Platte gemeinsam mit dem (manchmal etwas lauten) Organisten Walter Wanderley, der zu den maßgeblichen Musikern der frühen Bossa Nova gehört.
Sylvia Telles – U.S.A. (1961)
Die charismatische Sängerin Sylvia Telles gehörte zu den bekanntesten Interpreten des Jobim-Songkanons. Leider wurde sie Ende 1966 Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls auf einer brasilianischen Landstraße. Ich habe das Album U.S.A. für diese Liste ausgewählt, weil es zu den ersten in den USA aufgenommenen Bossa-Nova-Platten gehört und der Gitarrist Barney Kessel daran beteiligt ist.
Joao Gilberto – O Amor, O Sorriso E A Flor (1960)
Das zweite Album Joao Gilbertos enthält zwei der schönsten Songs der Bossa Nova: “Samba de Uma Nota Só” und “Corcovado”. Nicht zuletzt deshalb gehört es zu den zehn besten Platten der Bossa Nova. Ansonsten schließt es nahtlos an “Chega de Saudade” an und bietet all den Zauber, den wir seither mit brasilianischer Musik verbinden.
Tags: bossa nova
RIP Esbjörn Svensson
Am 40. Todestag von Wes Montgomery (s.u.) ist der schwedische Pianist Esbjörn Svensson bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen. Svensson wurde 44 Jahre alt. Letzte offizielle Veröffentlichung seines weltweit beachteten Esbjörn Svensson Trios war das Album “Live in Hamburg”, Aufnahmen zu dem kommenden Album “Leucocyte” waren laut seiner Plattenfirma ACT gerade beendet. Anders als Spiegel Online spricht ACT von Samstag als Tag des Unfalls.
Introducing: WesMontgomery.de
Heute vor 40 Jahren starb der Jazzgitarrist Wes Montgomery, einer der besten und einflussreichsten Jazzmusiker seiner Zeit. Wes Montgomerys Musik begleitet mich, seit ich vor rund 30 Jahren angefangen habe, Jazz zu hören. Und so kam es, dass ich vor einiger Zeit ein kleines privates Projekt gestartet habe, das einfach nur zu meinem persönlichen Vergnügen da ist: WesMontgomery.de.
Wie immer bei solchen Sachen geht es nicht so schnell voran wie man es gerne hätte, aber mittlerweile ist die Seite auf einem Stand, den man vorzeigen kann. Da sich das Interesse an der Seite vermutlich eher in überschaubaren Grenzen hält, finde ich das jetzt auch nicht so schlimm und kann letztlich nichts anderes tun, als auf die Dinge im Leben zu verweisen, die wichtiger sind als eine Webseite.
Jazz aus Hamburg
Die Jazz-Szene in und um Hamburg ist groß und unübersichtlich, und wer aus dem Alter raus ist, in dem man ständig durch die Clubs und Szeneviertel zieht, der hat kaum eine Chance, da etwas Einblick zu gewinnen. Doch Hilfe ist da: das Hamburgjazz-Radio! Organisiert vom Stellwerk am Harburger Bahnhof, spielt der Websender ausschließlich Jazz von der Waterkant. Und das Resultat ist keinesweg fischköppig oder provinziell, das ist teilweise ganz groß und durchgängig fein für die Ohren. Derzeit fehlt leider noch die Anzeige der Playlist, so dass man gar nicht weiß, wer da zu hören. Das soll aber in der Mache sein und demnächst nachgerüstet werden. Dranbleiben!
Jimmy Bruno – Maplewood Avenue
Wenn Sie mit mir der Überzeugung sind, dass die großen Content-Multis mittlerweile vor allem eine Bedrohung der bürgerlichen Freiheit sind, dann interessiert Sie vielleicht das Angebot von Baywords, einem Bloggingservice des einschlägig bekannten Torrenttrackers Pirate Bay. Glauben Sie aber nicht, es ginge um die Meinungsfreiheit, wie es dort geschrieben steht. Natürlich geht es darum, auf Dateien zu verlinken, in denen urheberrechtlich geschütztes Material zu finden sein könnte. Grund für den Launch von Baywords ist offensichtlich, dass bei WordPress gehostete Blogs gelöscht wurden, weil genau das passiert ist.
Die zahlreichen Möglichkeiten, kostenlos Musik zu hören, sollten jedoch nicht dazu führen, dass man keine Musik mehr kauft. Neben den großen Konzernen, die ihre Kolonnen von Spitzeln, Löschern, Anwälten und Abmahnern beschäftigen, gibt es viele kleine Plattenfirmen oder innovative Vermarkter wie ArtistShare, die jede Unterstützung wert sind. Viele ganz hervorragende Künstler –z.B. Jim Hall — sind dort zu finden. Ähnlich ist auch das Modell von Affiliated Artists, wo gerade Jimmy Bruno sein neuestes Album Maplewood Avenue veröffentlicht hat.
Das neue Album von Jimmy Bruno (ein paar Sachen über Bruno hatte ich bereits geschrieben) ist in der intimen Atmosphäre seines Heimstudios entstanden. Das Trio mit Vibraphonist Tony Miceli und Bassist Jeff Pedrez hat sich einfach selbst aufgenommen, über Mikrophone im Raum, und so direkt, dass die Anschläge des Vibraphons ebenso klar zu hören sind wie die Kratzer, die beim Gleiten über die Bassseiten entstehen. Im Gegensatz zu Powerjazz-Aufnahmen im Birdland spielen hier drei Musiker eher für sich, und der Zuhörer kann daran teilhaben. Insofern ist es ein schönes Kleinod voller Eigenkompositionen, das bei einer der großen Gangsterfirmen natürlich keine Chance gehabt hätte.
Wer dieses Album kauft (am besten direkt in den USA bei CD Baby für 20 Dollar inkl. Versand, klappt prima), darf keine weltverändernde Musik erwarten, sondern gekonnt gespielten Mainstream-Jazz mit einem Gitarristen, der zu den ganz Großen zählt. Erwähnenswert ist übrigens auch, dass Jimmy Bruno mittlerweile großen Erfolg mit seinem Guitar Institute hat, das Online-Kurse für Jazzgitarre anbietet. Dem musikalisch eher traditionellen, ansonsten jedoch sehr innovativen Musiker sei dieser (sicher auch kommerzielle Erfolg) gegönnt.
PS: Auf Jimmy Brunos Startseite ist derzeit ein Video zu sehen, das Jimmy mit den Musikern des Albums plus Drums zeigt. Achten Sie etwa bei Minute 1:00 auf die rechte Hand von Bruno, wie er da zuerst mit den Fingern spielt, dann mit dem Wes-Montgomery-Daumenanschlag und dann plötzlich, bei 1:10 etwa, das Plektrum wie aus dem Nichts hervorzaubert und damit weiterspielt. So bescheiden er auch da auf der Bühne steht, aber dieser Mann ist ein ganz großer Gitarren-Voodoo-Priester.
Musikradio für Radiohasser
Vielleicht haben Sie es hier oder dort schon gelesen, vielleicht sogar schon selbst gehört? Seit einem Monat sendet Byte.fm aus dem Medienbunker zwischen Karoviertel und Millerntorstadion. Ich komme auch gerade erst dazu, mich da reinzuhören, aber ich muss jetzt schon sagen: Respekt. Das Programm ist ein schönes Gegengewicht zum privaten und öffentlich-schlechtlichen Dudelfunk, der mich schon seit vielen Jahren vom Sendersuchknopf vertrieben hat. Wer Spaß an Musik hat, sollte da mal reinhören. Geheimtipp für Jazzhörer ist vermutlich die Mixtape-Sendung von Götz Bühler (JazzThing).
Tagesausflug mit Pat Metheny
Der Februar beginnt gut: mit Day Trip, dem aktuellen Album des Pat Metheny Trios. Lange war es angekündigt und erwartet, und lange musste es vor sich hin schmoren, denn die Studioaufnahmen entstanden bereits im Oktober 2005, also vor über zwei Jahren. Davor lagen bereits rund drei Jahre, in denen das aktuelle Trio mit Christian McBride und Pats Universaldrummer Antonio Sanchez ausgiebig getourt hat. Das hört man diesem Trio an, das war aber auch schon seit geraumer Zeit bekannt — dank guter Radiomitschnitte und Audience Recordings in den einschlägigen Foren und Börsen. Gleichwohl, die klangliche und spielerische Qualität von Day Trip ist durch kein Bootleg zu ersetzen. Dass die Aufnahme erst so spät in die Läden kam, lag wohl vor allem daran, dass im vergangenen Jahr das Metheny Mehldau Quartet, Michael Breckers Abschiedswerk Pilgrimage und Antonio Sanchez Erstling Migration die Pat-Pipeline verstopften. In der steckt übrigens auch noch eine Platte mit Vibraphonist und Pat-Entdecker Gary Burton, die seit langem erwartet wird.
Doch zurück zu Day Trip. Alle Stücke sind Kompositionen von Pat Metheny, und fast alle sind für das Trio geschrieben worden. Zwei kennt man von früheren Albem: Der Ohrwurm When We Were Free stammt vom Album Quartet der Pat Metheny Group, und das nicht minder eingängige The Red One war auf dem Album I Can See Your House From Here zu hören, das Pat 1993 mit John Scofield aufgenommen hat. Zwei Mal auch holt er die Akustikgitarre hervor, und zwar auf den Balladen Dreaming Trees und dem politisch motivitierten Is This America, das unter dem Eindruck von Katrina entstand. (Über iTunes kann man übrigens einen kostenlosen Podcast abrufen, in dem die drei das Album Stück für Stück durchkauen, also erläutern und kommentieren.) Darüber hinaus spiegelt Day Trip den aktuellen Soundkanon von Pats Gitarre wider. Dabei fällt übrigens auf, dass er immer wieder versucht, den akustischen Anteil seiner Ibanez E-Gitarre stärker als früher ins Spiel zu bringen. Das ist mir schon bei dem Metheny-Mehldau-Konzert aufgefallen, wenngleich diese feinen Nuancen live natürlich nur sehr schwer zu realisieren sind. Am auffälligsten erscheint es mir bei dem Stück Calvin’s Keys.
Kurz und gut: Day Trip ist ein ganz hervorragendes Album, das die 1975 von Pat Metheny begonnene Tradition der Trios fortschreibt. Bleibt noch die Frage zu klären: Kommen sie in diesem Sommer nach Deutschland oder nicht? Für Anfang Juli sind bislang zwei Konzerte in Ungarn und Spanien angekündigt, Anfang Juli ist aber auch die Jazz Baltica, auf der Pat ja Stammgast ist. Es wäre schön, ihn dort zu sehen, nachdem ich das Gastspiel 2006 verpasst hatte.
















