Historische Reise zu den Wurzeln des Sudan-Konflikts
Aus Anlass der Staatengründung im Süd-Sudan möchte ich noch einmal an einen wichtigen, jedoch weitgehend vergessenen deutschen Afrikaforscher erinnern: Georg Schweinfurth. Der Botaniker (und Geograph, Ethnologe, Sprachforscher, Ägyptologe etc.) gelangte um 1875 als erster europäischer Forscher über die Sumpfgebiete des Gazellenflusses hinaus Richtung Süden. Schweinfurth berichtete als erster authentisch von diesem Teil des Südsudan und dem heutigen Nordosten des Kongo. Mit seiner Schilderung der Sklavenjagden, mit denen die Araber des Nordsudans die schwarzafrikanischen Stämme des Südens terrorisierten, führt er den Leser an die Wurzeln des Konflikts, der den Kunstsstaat Sudan heute zerrissen hat. Die Reisebeschreibung Schweinfurths (Im Herzen von Afrika) kann beim Projekt Gutenberg nachgelesen werden. Bei Librivox gibt es auch eine Audio-Version.
Tags: Afrikaforscher, Georg Schweinfurth, Sudan
Bild am Sonntag: Karnivore
Mein neues Spielzeug ist eine Pentax WG-1, eine “adventure-proofed” Kompaktkamera, die wasserdicht ist bis 10 m Tiefe. Eine interessante Funktion ist die eingebaute Makrofunktion, mit der man sich Gegenständen extrem nähern kann. Fünf LEDs sorgen dabei für etwas Zusatzlicht. Obwohl die Kamera von 14 auf 2 MP runterschaltet, ist die Qualität dieser Makrofunktion überraschend gut. Versuche, den Bildaussschnitt über das Tele zu realisieren, brachten deutlich schlechtere Ergebnisse.
Tags: Fotografie
Bild am Sonntag: Badespaß am AKW Penly (aus dem Archiv)
Unsere französischen Nachbarn sind wirklich schmerzfrei, was Atomkraftwerke angeht. In der Normandie steht das AKW Penly direkt an einem beliebten Strand am Ärmelkanal. Besondere Qualität erhält die Szenerie, wenn der Seenebel heran- und die Steilküste hinaufzieht. So gesehen im Sommer 2010.
Aktuell 5. April 2012: Das Feuer im AKW Penly ist laut der Nachrichtenagentur Reuters gelöscht.
Neu hier: Miss Merriweather von den Google-Fonts
Ich weiß gar nicht, ob es hier regelmäßige Besucher gibt. Und falls ja, ob es aufgefallen ist, dass ich die Typografie ein wenig geändert habe. Statt der websicheren Frau Georgia ist jetzt hier Miss Merriweather eingezogen. Sie gehört zur Familie der Google-Fonts, ist ebenfalls mit schönen Serifen ausgestattet, hat aber im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin deutlich mehr Sexappeal, besonders als Fließtextschrift. Like?














