Schon wieder nur zum Testen.
Diese Miniaturwunderwelt da in der Speicherstadt ist wirklich sehr sehenswert, auch wenn man sich kein Stück für Modelleisenbahnen, Modellbau etc. interessiert.
der rote bus / the family camper
Der rote Bus (aka the family camper) hat nicht nur eine eigene Mailadresse, sondern ist jetzt auch bei den Googlepages, bei Flickr und bei Frappr zu finden. (Demnächst kommt das mobile Internet ins Auto!)
vorsorgender sozialstaat
“Im Jahr 1991 gaben laut Bundesamt noch 44 Prozent der Bürger an, eigene Erwerbstätigkeit sei ihre wichtigste Unterhaltsquelle. In der letzten Befragung im März 2004 waren es nur noch 39 Prozent.”
Das Verschwinden der (Erwerbs-)Arbeit ist ja durchaus ein Topos aus vorsozialdemokratischer Zeit. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden unter dem Eindruck der beginnenden Industrialisierung und unter Bewunderung der Arbeitsteilungs-Effekte. Hegel etwa schreibt in der Rechtsphilosophie (1821): “Die Abstraktion des Produzierens macht das Arbeiten ferner immer mehr mechanisch und damit am Ende fähig, daß der Mensch davon wegtreten und an seine Stelle die Maschine eintreten lassen kann.” (§ 198)
Das frühe 19. Jahrhundert konnte sich aber vielleicht auch noch Gesellschaften vorstellen, die nicht durch Erwerbsarbeit im modernen Sinne geprägt waren. Sondern durch feudale Strukturen bspw. Oder erinnern Sie sich, wie intensiv sich Hegel in der Rechtsphilosophie noch am Thema Sklaverei abarbeitet? Und das ist ja auch das Problem all dieser Diskussionen, die seit den neunzehnhundertsiebziger Jahren rund um das Thema “staatliches Mindesteinkommen” (der erste in Deutschland war übrigens Lord Dahrendorf, wenn das die SEDPDSWASG wüsste!) etc. geführt werden: Es funktioniert nicht, weil es weder ein Zurück geben kann noch eine Perspektive, in der wir morgens Fischer, mittags Arbeiter und abends Revolutionsphilosophen sein werden. Stellen Sie sich das mal vor: Zigmillionen Rentner und Arbeitslose an den Fischteichen.
Die Bretagne, die WM und Pat Metheny
Selten habe ich mich bei der Planung einer Reise mehr verhauen als in diesem Jahr. Schon im letzten Jahr haben wir festgelegt, dass wird die erste Juliwoche in der Bretagne verbringen werden. Dass wir dabei die Fußball-WM vergessen haben, nun ja, auch in Frankreich wird es Fernsehen geben, aber gestern flatterte das aktuelle Programm der Jazz Baltica in Salzau ins Haus, und wer spielt da am 30. Juni und am 1. Juli? Yes, Pat Metheny! Und ich bin nicht da. Shit.
Am 30. Juni spielt er mit seinem Trio, wobei nicht Christian McBride, sondern Scott Colley am Bass dabei sein wird. Scott Colley ist in den letzten Jahren vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Jim Hall bekannt geworden. Gerade läuft hier ein Bootleg vom Hall-Colley-Duo, aufgenommen 1997 in Groningen. Sehr schön.
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(Ach ja, Jim Hall und Pat Metheny: Wenn Sie hören wollen, wo Pat Metheny sein Soundideal her hat, müssen Sie sich Jim Halls “Concierto” anhören. Eine der besten Jazz-Gitarren-Platten überhaupt. Da ist nicht nur alles drin, was Jim Hall so faszinierend und einflussreich gemacht hat, da ist auch der prototypische Pat-Metheny-Sound drauf, und zwar in einer Eindeutigkeit, wie ich sie von keiner anderen Jim-Hall-Aufnahme her kenne.)
“Artist in Residence” bei der Jazz Baltica ist übrigens Brad Mehldau, zu dessen Qualitäten man nicht mehr viel sagen muss. Was ich noch verpassen werde: Lizz Wright, das Bill Frisell Quintet und ein Special mit Nils Landgren, Christopher Dell und dem grandiosen Bassisten Lars Danielsson (der für mich der legitime Erbe von Niels-Henning Örsted-Pedersen ist).
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Nun gibt es für all dies Ungemach einen kleinen Trost, und das sind die wundervollen Podcasts von Pat Metheny. Vor wenigen Tagen ist der zweite erschienen, und Pat erzählt diesmal, warum das jüngst bei Nonesuch wiederveröffentlichte Album “Still Life (Talking)” für die Pat Metheny Group so bedeutsam war, wie es zu dem enormen kommerziellen Erfolg gekommen ist und wie er nach einer zweitägigen Audition in Brasilien einen Percussionisten gefunden hat, der allen anderen um “Lichtjahre voraus war”. Den Podcast gibt es am einfachsten über iTunes, da die PMG-Homepage leider etwas ungepflegt und chaotisch geworden ist.
One for the road
Unser neues Familienmitglied ist bereits 19 Jahre alt, aber dafür ganz gut in Schuss. Sein offizieller Name ist Westfalia Joker, und sein 70-PS-Diesel hat – wie der gesamte Wagen – 250 000 Kilometer hinter sich. Also fahren wir immer ganz vorsichtig mit 100 km/h über die Bahn, weil viel schneller geht’s eh nicht, und mit so einem Auto muss man etwas Zeit mitbringen!
(Auf’s Bild klicken macht es größer, noch einmal draufklicken zum Verkleinern.)
Mail dem Bus: westfalia (at) joker.ms
agorazein ist wieder da
Ja, das mit der “berühmten 5-Minuten-Installation” hat mal wieder nicht funktioniert. Drei Stunden. Zu viele Passworte, zu viel Scheiß drumherum. Es kostet mich immer die letzten Nerven, aber nachdem ich WordPress jetzt zum dritten Mal installiert habe, scheint es zu funktionieren.
Und was ich ja überhaupt nicht verstehe ist dieser Mist mit der .htaccess Datei. Die sollte da sein, ist es aber nicht. Wer sich das bloß immer ausdenkt.
Man benötigt immer für jeden kleinen Schritt Stunden des Nachdenkens, Herumsuchens, Forenlesens. Als hätte man seine Zeit gestohlen.
Und wo kann man hier überhaupt Bilder hochladen??? Gibt’s das nicht mehr? Und dann hat man das gefunden, und dann sagt er, er hätte keine Rechte, aber die hat er, und ich weiß auch nicht, das geht jetzt auf 5 Stunden zu, und ich sehe die .htaccess Date immer noch nirgendwo, obwohl sie eigentlich da ist.
Als das mit .htaccess haben wir jetzt im Griff, nachdem sie zumindest von irgendeinem ftp-Programm erkannt wird.
Jetzt widemen wir uns dem Problem, dass wir keine Bilder abspeichern können, obwohl es von den Rechten her möglich sein sollte.
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Man kann es aber auch kompliziert machen mit dem Bilder hochladen, echt jezz.






